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Kategorie: Immobilienmarkt
Nachricht vom: 19.Juli 2012

Ellwanger & Geiger präsentiert aktuellen Marktbericht Privatimmobilien - Höchstpreise in Stuttgarter Höhenlagen

Umfangreicher, detaillierter, informativer: Im Jubiläumsjahr - die Privatbank feiert aktuell ihr 100-jähriges Bestehen - hat ELLWANGER & GEIGER Privatbankiers seinen Marktbericht Private Immobilien deutlich aufgewertet. Neben der gewohnten Analyse der Märkte Stuttgart und Bodensee sind nun auch fundierte Einschätzungen der Experten aus Esslingen, Sindelfingen und dem Remstal enthalten.

Und: Das Bankhaus wagt einen Blick in die Zukunft und bringt neue, innovative Wohnideen ins Spiel.
"Die Stadt Stuttgart wächst nicht nur aufgrund der steigenden Einwohnerzahlen, sondern auch im Hinblick auf neue, interessante Quartiere", so Dr. Volker Gerstenmaier, persönlich haftender Gesellschafter, heute in Stuttgart vor der Presse.
Neuen Wohnraum zu schaffen sei, bedingt durch die Kessellage der Stadt, allerdings schwer. Dies hat die Experten der Privatbank bewogen, sich auch mit ungewöhnlichen Konzepten zu beschäftigen.

Eine mögliche Zukunftsvision: Hausboote auf dem Neckar.
Dr. Gerstenmaier: "Stuttgart ist weder Hamburg noch Amsterdam. Doch auch bei uns sind Hausboote durchaus denkbar und könnten eine reizvolle Alternative zum konventionellen Wohnen darstellen".

Auf dem Neckar zwischen Hafen und Mühlhausen gäbe es durchaus Möglichkeiten, funktionale Hausboot-Standorte zu erschließen. Grund genug, sich im aktuellen Marktbericht mit diesem Thema zu beschäftigen.

Der Schwerpunkt des Marktberichtes 2012 liegt freilich auf der Analyse des traditionellen Marktes für Wohnimmobilien. Hier fällt das Urteil von ELLWANGER & GEIGER eindeutig aus: "Die unsichere finanzpolitische Lage in Europa, die Verschuldung vieler Mittelmeerländer sowie latente Inflationsängste erhöhen bei den Anlegern das Bedürfnis nach Sicherheit. Einer der größten Profiteure ist der Immobilienmarkt und hierbei insbesondere der Markt für Wohnimmobilien", so Dr. Gerstenmaier.

Trotz der vor allem in den Ballungszentren stark gestiegenen Preise lasse das niedrige Zinsniveau die Bau- und Kauflust der Deutschen nicht abreißen. Die Frage, ob damit das Risiko einer Preisblase latent sei, ist nach Ansicht der Experten differenziert zu betrachten. Kaufpreissteigerungen von bis zu 26 Prozent in fünf Jahren könnten hierfür als Indiz gewertet werden. Dem gegenüber stehe der Aspekt der sicheren Anlage in Zeiten von Krisen und Überschuldung.

"Alle Experten sind ich darüber einig, dass bei uns eine Immobilienblase momentan nicht besteht. Deutschland besitzt aufgrund der vorangegangenen Periode stabiler bis sinkender Preise im Vergleich zu anderen Märkten noch Aufholpotenzial", analysiert der persönliche haftende Gesellschafter.

Beim Blick auf die Einzelmärkte stellt ELLWANGER & GEIGER fest: Stuttgart wächst. Und das nicht nur erfreulicherweise in puncto Bevölkerungswachstum, sondern auch bei den Immobilienprojekten. Rund 1.000 neue Wohnungen entstehen pro Jahr.
Trotz oder gerade wegen der topografischen Lage der Stadt beweisen zahlreiche aktuelle Bauprojekte, wie mit ehrgeizigen Ideen attraktiver neuer Wohnraum realisiert werden kann: hochwertige Stadtwohnungen, Maisonettwohnungen, Townhäuser und Lofts beispielsweise in den oberen Geschossen von gewerblich genutzten Immobilienkomplexen sind eindrucksvolle Belege angemessener Stadtentwicklung.
Großprojekte wie die Pariser Höfe, Milaneo, Rosensteinviertel oder auch das Gerber in der südlichen Innenstadt realisieren Wohnen und Leben mitten in Stuttgart. Im Bestand verzeichnen traditionell die Höhen- und Aussichtslagen der Stadt das höchste Preisniveau - mit weiterhin steigender Tendenz.

Die Preisspanne für ein Einfamilienhaus reicht hier von 600.000 bis 3,5 Millionen Euro. Bei neu gebauten Eigentumswohnungen werden Spitzenpreise bis 11.000 Euro pro Quadratmeter aufgerufen, während bei Mietobjekten bis zu 18 Euro pro Quadratmeter realisiert werden.
Doch auch in Stuttgart herrscht nicht überall Euphorie: Zuffenhausen sowie die Bezirke Hedelfingen, Untertürkheim und Obertürkheim stehen bei den Vergleichswerten am unteren Ende der Skala. Interessenten haben es in diesen Bereichen mit einem stabilen Preisniveau zu tun, so die Experten der Privatbank. Einfamilienhäuser mit Kaufpreise zwischen 300.000 und einer Million Euro sowie Mietpreise von 9 bis 11,50 Euro pro Quadratmeter sind die Kennzahlen dieser Teilmärkte.

"Beliebt sind auch die Wohnimmobilien in der Stadt Esslingen", so Dr. Gerstenmaier. Spitzenpreise bis zu 1,3 Millionen Euro für Einfamilienhäuser in attraktiver Halbhöhenlage sowie Mietpreise bis 11,50 Euro pro Quadratmeter belegen diese Einschätzung.
Moderater gestaltet sich das Preisniveau dagegen im Kreis Esslingen beispielsweise in Plochingen und Aichwald. Hier liegt das Einfamilienhaus in einer Preisspanne von 250.000 bis 800.000 Euro, der Mietpreis zwischen 6,50 und 9 Euro pro Quadratmeter.
Ähnlich die Situation im Remstal: Während in Schwaikheim der Traum vom eigenen "Häusle" bereits ab 270.000 Euro Realität werden kann (bei eine Spanne bis 650.000 Euro) und sich der Quadratmeter zur Miete zwischen 6,50 und 8,50 Euro bewegt, liegen Fellbach und Waiblingen am oberen Ende der Preisskala. Zwischen 350.000 und 850.000 Euro fürs Einfamilienhaus sowie Quadratmeterpreise bis 3.000 Euro für Eigentumswohnungen und Spitzenmieten bis 10 Euro pro Quadratmeter sind Belege für die Beliebtheit.
Dr. Gerstenmaier: "Das Remstal bleibt ein Geheimtipp vor den Toren Stuttgarts."

Große wirtschaftliche Dynamik, hervorragende Infrastruktur, direkt angrenzende Naturgebiete - die Region Sindelfingen/Böblingen ist "in". Dies schlägt sich naturgemäß auch in den Immobilienpreisen nieder.
"Bereits seit Jahren übersteigt die Nachfrage das zur Verfügung stehende Angebot. In den guten bis sehr guten Lagen sind inzwischen fast keine Bauplätze mehr zu erwerben", analysiert Dr. Gerstenmaier. Die Preise für Einfamilienhäuser bis 1,5 Millionen Euro in den Top- Lagen von Böblingen und Sindelfingen spiegeln dies ebenso wider wie Kaufpreise von Eigentumswohnungen bis 4.700 Euro pro Quadratmeter und Mietpreise bis 13,50 Euro für den Quadratmeter - mit weiter steigender Prognose.

Bereits seit vielen Jahren ist die Privatbank auch am Bodensee aktiv und baut hier ihr Engagement durch eigene Shops kontinuierlich weiter aus.
"Wer Seeblick möchte, muss tiefer ins Portemonnaie greifen", bilanziert Dr. Gerstenmaier die Region Westlicher Bodensee. Dies gelte für Kapitalanleger ebenso wie für Eigennutzer. An der Spitze der Skala steht die Universitätsstadt Konstanz, wo Spitzenkaufpreise bis 1,8 Millionen für Einfamilienhäuser, Mietpreise bis 12,40 Euro pro Quadratmeter sowie Kaufpreise für Eigentumswohnungen bis 7.800 Euro pro Quadratmeter keine Seltenheit sind.

Deutlich moderatere Preise herrschen aufgrund der anders gelagerten Nachfragesituation dagegen in Meersburg. Und ein Blick auf die Schweizer Seite zeigt: Bis zu 1,4 Millionen Franken für das eigene Heim in Kreuzlingen und Mietpreise bis 18 Franken pro Quadratmeter belegen - auch bei den Eidgenossen hat der Begriff "Betongold" durchaus seine Berechtigung.

Der aktuelle Immobilienmarktbericht 2012 kann bei ELLWANGER & GEIGER Privatbankiers kostenlos angefordert oder unter folgendem Link herunter geladen werden: www.privatbank.de/immobilienmarktbericht

www.privatbank.de



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